Apple und Meta arbeiten zusammen – eine Partnerschaft, mit der nach den Spannungen der letzten Jahre wohl kaum jemand gerechnet hätte. Meta hat sein neues KI-Modell „Muse Spark Open“ veröffentlicht und verkündet, dass dieses speziell für Apples neuen Mac Studio mit dem M5 Ultra-Chip optimiert wurde.
Das neue Modell gilt als das derzeit leistungsfähigste seiner Art in den USA. Um diese gewaltige Rechenleistung auf den Mac zu bringen, nutzt Meta Apples hauseigene Software-Werkzeuge. Dank des riesigen Arbeitsspeichers des M5 Ultra lässt sich das gigantische KI-System problemlos lokal ausführen. Laut Meta verhalten sich zwei miteinander verbundene Mac Studios bei dieser Aufgabe wie ein einziger Supercomputer.
Beeindruckende lokale Leistung
In internen Tests hat das KI-Modell direkt auf dem Mac erstaunliche Ergebnisse erzielt, ohne auf Cloud-Server angewiesen zu sein. Das System konnte völlig autark Updates und Fehlerbehebungen für eine iOS-App programmieren. Zudem war es in der Lage, ein Videobearbeitungsprogramm selbstständig zu steuern, um Videomaterial zu analysieren und automatisch zuzuschneiden.
Die enge technische Kooperation der beiden Tech-Giganten ist die eigentliche Sensation dieses Launches. Ein Meta-Manager scherzte in einem Interview bereits darüber, dass man sich freue, dass beide Firmen wieder vernünftig miteinander umgehen.
Der Streit zwischen den beiden Konzernen entfachte vor allem durch Apples 2021 eingeführte Datenschutz-Funktion „App Tracking Transparency“, die das werbefinanzierte Geschäftsmodell von Meta durch eingeschränktes Nutzer-Tracking viele Milliarden Dollar kosteteGeholfen haben soll bei dieser Annäherung ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter, der nun im Hintergrund vermittelte.


